Hippe-Langstrom-Theorie
Die Hippe-Langstrom-Theorie der Energiewende
Die Energiewende ist ganz einfach. Das weiß jeder, der sich damit nicht zu genau beschäftigt hat.
Strom kommt künftig aus Sonne und Wind – und wenn gerade weder Sonne scheint noch Wind weht, dann kommt er aus dem Speicher. Welchem Speicher? Na, dem, den wir noch bauen. Wann? Rechtzeitig. Wie groß? Groß genug. Was kostet er? Weniger als das Klima.
Für die verbleibenden Lücken gibt es Wasserstoff. Grünen natürlich. Der wird dann da sein, wenn man ihn braucht, und bezahlbar, wenn man ihn kauft. Die Details sind Sache der Ingenieure – und die sollen mal nicht so pessimistisch sein.
Das Netz? Wird ausgebaut. Die Genehmigungen? Werden schneller. Der Strombedarf durch Wärmepumpen, Elektroautos und Rechenzentren? Wird durch Effizienz kompensiert. Welche Effizienz? Die, die wir noch heben.
Wer an diesen Punkten zweifelt, zweifelt an der Energiewende insgesamt – und steht damit auf der falschen Seite der Geschichte. Das ist der elegante Teil der Theorie: Nachfragen gilt als Sabotage.
Die Physik sieht das zwar etwas anders. Aber die Physik hat noch nie eine Wahl gewonnen.
„Ich mache mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt." – Pippi Langstrumpf, und erstaunlich viele Energiewendeexperten
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