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Künstlerische Intelligenz
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Für ZERO-KünstlerHeinz Mack (94) wird Künstliche Intelligenz (KI) nie
an die Kunst heranreichen. „KI ist sicher eine neue Realität mit größter
Zukunft“, sagte Mack, der am 8. März 95 Jahre alt wird, der Deutschen Presse-Agentur. „Die Künstliche Intelligenz ist aber von der
künstlerischen Intelligenz weit entfernt, und wird sie wahrscheinlich
nie erreichen.“
Zwar
bejahe er sehr „die phänomenalen Möglichkeiten der KI“, sagte Mack in
dem schriftlich geführten Interview.
„Was den Menschen aber auszeichnet,
ist sein Bewusstsein. Ohne dieses gäbe es keine über 2.000 Jahre alte
Philosophie.“
Künstlerische Intelligenz bezeichnet aus
psychologischer Sicht die Fähigkeit, ästhetische Erfahrungen zu
verarbeiten, kreative Ideen zu generieren und diese in künstlerischer
Form auszudrücken.
Sie umfasst sowohl kognitive als auch emotionale
Komponenten und steht im Zusammenhang mit divergenten Denkprozessen, der
Imaginationsfähigkeit sowie der Sensitivität gegenüber ästhetischen
Reizen. Künstlerische Intelligenz gilt dabei als Teilbereich kreativer
Intelligenz und wird häufig mit dem Konzept der multiplen Intelligenzen
nach Howard Gardner in Verbindung gebracht, der eine eigene
„bildlich-räumliche“ sowie eine „musikalische Intelligenz“ vorschlägt
(Gardner, 2011).
Künstlerisch intelligente Personen zeigen eine ausgeprägte Fähigkeit zur
symbolischen Repräsentation, zur metaphorischen Transformation sowie
zur intuitiven Problemlösung in offenen, oft emotional aufgeladenen
Kontexten. Psychologische Forschung legt nahe, dass künstlerische
Intelligenz mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen wie Offenheit für
Erfahrungen korreliert, einem der Big Five Traits (Feist, 1999).
Zudem
wird sie mit einer hohen Sensitivität für innere und äußere Stimuli und
der Fähigkeit zur emotionalen Selbstregulation in Verbindung gebracht
(Kris, 1952).
Neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass kreative und
künstlerische Prozesse mit einer erhöhten Aktivität in frontalen und
parietalen Hirnregionen einhergehen, die für flexible Kognition und
assoziatives Denken zuständig sind (Jung et al., 2013).
Auch spielen psychologische Phänomene im Umgang mit künstlicher
Intelligenz eine Rolle. Dazu gehören kognitive Verzerrungen wie der
Automation Bias (die Tendenz, automatisierten Systemen übermäßig zu
vertrauen), der Anthropomorphismus (die Zuschreibung menschlicher
Eigenschaften an nicht-menschliche Entitäten) und der
Bestätigungsfehler, die alle die menschliche Einschätzung von und
Interaktion mit KI beeinflussen können.
Die psychologische Forschung
befasst sich auch mit der Frage, wie die Interaktion mit KI-Systemen,
wie z.B. Chatbots, das menschliche Wohlbefinden beeinflussen kann, sei
es durch die Bereitstellung von Unterstützung in schwierigen Lebenslagen
oder durch das Risiko von Fehlinformationen und der Preisgabe sensibler
Daten.
Ein wichtiges Feld ist auch die Untersuchung von Kreativität im Kontext
der KI, denn hier stellt sich grundsätzlich die Frage, ob künstliche
Intelligenz tatsächlich kreativ sein kann oder ob sie lediglich
existierende Muster und Daten neu kombiniert. Aus psychologischer Sicht
ist menschliche Kreativität oft eng mit Motivation, Persönlichkeit und
sozialen Aspekten verknüpft. Die psychologische Forschung untersucht
demnach, ob und wie KI diese Facetten der menschlichen Kreativität
nachahmen oder ergänzen kann, und welche psychologischen Prozesse
ablaufen, wenn Menschen mit von KI generierter Kunst interagieren.
Künstlerische Intelligenz lässt sich daher als ein Zusammenspiel aus
kreativer Kognition, emotionaler Tiefe und ästhetischer Urteilskraft
begreifen, das sowohl interindividuell verschieden ausgeprägt ist als
auch durch Umwelt und Förderung beeinflussbar bleibt.
Literatur
Feist, G. J. (1999). The influence of personality on artistic and
scientific creativity. In Handbook of creativity (pp. 273–296).
Cambridge University Press.
Gardner, H. (2011). Frames of mind: The theory of multiple intelligences
(10th ed.). Basic Books.
Jung, R. E., Mead, B. S., Carrasco, J., & Flores, R. A. (2013). The
structure of creative cognition in the human brain. Frontiers in Human
Neuroscience, 7, 330.
Kris, E. (1952). Psychoanalytic explorations in art. International
Universities Press.
Russell, S. J., & Norvig, P. (2010). Artificial Intelligence: A
Modern Approach. Pearson Education. (Stangl, 2026).
Was unterscheidet "Künstlerische Intelligenz" von "Künstlicher Intelligenz"?
Antwort von Claude.ai:
Künstliche Intelligenz (KI)
bezeichnet technische Systeme, die menschliche kognitive Fähigkeiten
wie Lernen, Schlussfolgern oder Sprachverarbeitung simulieren – also
Algorithmen und Modelle wie GPT, Bilderkennungssysteme oder
Schachprogramme.
„Künstlerische Intelligenz" ist kein etablierter Fachbegriff, wird aber in verschiedenen Kontexten verwendet:
Als philosophisches Konzept
meint es die spezifisch menschliche Fähigkeit, kreativ, intuitiv und
bedeutungsvoll zu schaffen – also das, was Kunst von bloßer
Mustererkennung unterscheidet: Intention, Emotion, kultureller Kontext,
Originalität aus gelebter Erfahrung.
Als Gegenbegriff zur KI
wird er manchmal genutzt, um zu betonen, was Maschinen (angeblich)
nicht können: echtes ästhetisches Urteil, subjektives Erleben, die
Fähigkeit, etwas wirklich Neues zu wollen – nicht nur statistisch Wahrscheinliches zu erzeugen.
Im Diskurs über KI-Kunst
taucht die Frage auf: Wenn eine KI ein Bild malt oder ein Gedicht
schreibt – steckt da „künstlerische Intelligenz" dahinter, oder nur sehr
überzeugend imitierte Muster?
Der Kern des Unterschieds lässt sich so zusammenfassen:
Die interessante Spannung heute: KI-Systeme produzieren zunehmend Ergebnisse, die aussehen wie künstlerische Intelligenz – was die Frage aufwirft, ob der Unterschied wirklich prinzipiell oder nur graduell ist.
Künstlerische Intelligenz ist tief in menschlicher Erfahrung, Emotion und Persönlichkeit verwurzelt – etwas, das KI strukturell nicht besitzt, auch wenn sie es überzeugend simulieren kann.
Ich bin ein Auslaufmodell. Nicht mehr ganz auf dem neuesten Stand, aber immer noch zu haben. Mit grenzwertüberschreitendem Aus- und reduziertem Einfluss. Ich rede Tacheles. Das war in meiner Modellgeneration so möglich. Ich nenne die Dinge beim Namen. Na ja. Sagen wir es so: Ich würde die Dinge beim Namen nennen, wenn ich mich noch an deren Name erinnern könnte. ... Der Julian ist eine Kunstfigur, die auf dem Reizb(r)ett entstanden ist. Julian, mein altes, ähm, Alter Ego. Muss nichts mehr werden. Muss nur noch sein. Kann nicht kochen. Hat keine Patentrezepte. Kann weder den Ball noch den Witz flach halten. Und wenn euch seine Meinung nicht gefällt, dann distanziere ich mich ausdrücklich, eindrücklich und einmalig davon.
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