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Wehrlos

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Ist man wehrlos, wenn man das Wehrlos zieht?

Selbstverstaunen

Beinahe überhörter Versprecher des Selbstvertrauens im Podcast „ Heino Falcke: Geschichte unseres Planeten -  WDR 5 Das philosophische Radio“. Wenn ein gläubiger Physiker mit großem Selbstvertrauen über Gott, die Welt und sich selbst staunt.

Klimaneutralbad

Die Signal- und Sogwirkung für den Tourismus im zukünftigen Klimakurort wird heute noch signifikant unterschätzt. Das Klimaneutralbad Hamburg , kurz Bad Hamburg (BH), wird seine Gäste ab 2040 mit stets angenehmen Temperaturen im sanften Licht locken, während im nicht-neutralen Umland die Extremwetterereignisse toben.

Staubtrockenbodenresistenzstresstest

Wastls Projekt der Woche . Frage: Wie lange hält die Kunstfigur noch durch in völlig ausgetrockneter Diskurslandschaft? Antwort:  Solange sie sich selbst nicht ernst nimmt.

Begriffsstürmer

Sprachlich erziehende Linke und sprachlich versierte Rechte sind im Kampfe begriffen. Es geht nicht nur um Sprachbeherrschung. Sie kämpfen um die Begrifflichkeit. Denn wer den Sprachgebrauch beherrscht, der erringt auch die Herrschaft über die Sprechenden. Das kann sprachlos machen. Der Druckstraßenkampf war gestern. Heute werden die (a)sozialen Medien gestürmt. SM statt SA. Kampfbegriff wird zum Kampfbegriff . Zwanghaft übergriffige Aktivisten versuchen die Dis s kurshoheit zu gewinnen. Sprachkulturkampf der Begriffsstürmer.

Zwanghafte Kampfbegrifflichkeit

Begriffsstürmer leiden oft unter ZKB. Medizinische Beschreibung nach Grok: Zwanghafte Kampfbegrifflichkeit (ZKB) Diagnose:   Compulsio Bellilinguistica Kategorie:   Sozio-rhetorische Störung, nicht im DSM-5 gelistet, aber in Blogs und X-Posts endemisch. Symptome: Kompulsives Begriffsschwingen : Betroffene wiederholen mechanisch polarisierende Schlagwörter (z. B. „Populismus“, „Klimaleugner“, „Cancel Culture“, „Kampfbegriff“) in Debatten, ohne inhaltliche Differenzierung. Häufige Begleiterscheinung: Schaum vor dem Mund bei Erwähnung gegnerischer Positionen. Rhetorischer Tunnelblick : Unfähigkeit, komplexe Sachverhalte ohne vorgefertigte Kampfbegriffe zu beschreiben. Beispiel: „Demokratiegefährdung“ als universelle Antwort auf jede Kritik. Mediale Hyperaktivität : Zwanghaftes Posten oder Kommentieren in digitalen Räumen, oft mit copy-paste-Argumenten, die aus Redaktionsküchen oder Aktivismus-Workshops stammen. Semantische Erschöpfung : Begriffe verlieren durch inflationäre Nutz...

Frivoler Grestl

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Frivoler   Grestl . Medienspezifische Variante des Gröstls aus Tirol/Österreich: Hauptzutaten:  Hochg ekochter Aktivismus (auf der Mattscheibe), Reste vom kommunistischen Manifest, Zwangsbeitrag Zubereitung:   In der Redaktion kämpferisch angebraten, oft mit Spiegelzitat obendrauf Charakter:   Deftiges Resteessen, progressiv, links